Reich beschenkt auch hinter den kulissen


An meinem Geburtstag, dem 9.9.2025 landete eine Email von Tina Schmidt in meinem Postfach. Sie fragte mich an, ob ich meine Geschichte zum Thema "Ich will vergeben" beim Fenster zum Sonntag erzählen möchte. Zoë, eine gemeinsame Freundin hat ihr meinen Kontakt weitergegeben.


Ich war ganz erstaunt und freute mich, über die Möglichkeit meine Geschichte mit Gott, zu erzählen und gleichzeitig schluckte ich fest, als mir bewusst wurde, dass dies dann einige Menschen sehen werden. Ich legte es mit offenen Händen vor Gott hin. Wenn es sein sollte, würde es zustande kommen. So meldete ich mich für ein Gespräch bei Tina.


Ich war gespannt, ob meine Geschichte passen würde. Vergebung spielte natürlich auch eine wichtige Rolle in meinem Leben, aber war dies genügend spannend? Als ich meine Geschichte erzählt habe, meinte Tina begeistert, dass meine Geschichte wunderbar zu der Sendung "Ich fühle mich beschenkt" passen würde, die im Dezember ausgestrahlt werden würde. Sie klärte alles ab und meldete sich Ende Oktober mit guten Neuigkeiten. Fenster zum Sonntag konnte sich meine Geschichte für die Sendung "Ich fühle mich beschenkt" vorstellen.


Am 11.11.2025 besprachen wir die Details und fanden einen passenden Drehtag den 25.11.25. Dieser war sehr kurz vor der Ausstrahlung ideal für mich, knapp für Tina fürs Schneiden, aber wenn alles klappt sollte es passen.


Es war alles top organisiert und trotzdem gab es das eine oder andere, dass nicht nach Plan lief und doch entstand etwas Wunderbares daraus, einfach ein Geschenk.


Zum Glück hatten wir nicht die Woche davor abgemacht, denn ich durfte seit langem wieder einmal unfreiwillig Fasten. Ich hatte eine Magendarmgrippe. Diese war glücklicherweise schon nach zwei Tagen wieder vorbei.

Auch mein Model Nadja erwischte es und sie lag krank im Bett und bangte bis kurz vor dem Drehtag, ob sie dann gesund sein wird, aber Gott sei Dank, sie war es.


Ganz viele andere kleine Momente machten mich sehr dankbar. Ich durfte eine kostenfreie Kurzberatung von Monika Carisch annehmen. Sie half mir mein Outfit passend zu wählen. Da wurde mir bewusst, dass ich eigentlich nur schwarze und weisse Tshirts in meinem Kleiderschrank habe. Kurzerhand kaufte ich noch einen tollen dunkelblauen Pullover, der mir gefiel, super für den Dreh passte und den ich nun sehr gerne trage.


Am Morgen des Drehtages durfte ich noch zum Coiffeur. Eigentlich hatte ich dies schon abgeschrieben, dass es noch möglich sein wird zu ihr zu gehen, aber als ich am Mittwoch vor dem Drehtag mit meinem Jungs bei ihr war, schlug sie mir vor, dass ich am Morgen früh vor dem Drehtag bei ihr vorbeikommen dürfe. Das war einfach wunderbar. Meine Schwiegermama fuhr mich hin. Ich konnte innerlich ruhig werden und mich auf den Drehtag vorbereiten. Dann nahm ich den Bus, den ich fast verpasste, da mich jemand an der Bushaltestelle anquatschte. Dort tauchte dann auch schon bald die Filmcrew auf, die ich später erwartete, da sie Stau hatten, aber aus uns unerklärlichen Gründen waren sie trotzdem pünktlich.


Das Wetter sah viel besser aus, als prognostiziert, sogar ein paar Sonnenstrahlen blinzelten durch die Wolkendecke. Als wir jedoch mit dem Filmen loslegen wollten, fing es leicht zu regnen an. Am Abend zuvor wollte ich unseren farbigen Schirm einpacken, aber da er zum Trocken geöffnet war, spielte mein kleiner Sohn damit und er ging kaputt. Enttäuscht packte ich einen schwarzen Regenschirm ein. Plötzlich packte nun Tina ihren pinkfarbenen Regenschirm aus. Am Morgen wollte sie zuerst ihren gelben Regenschirm einpacken, hatte aber den Eindruck diesen mitzunehmen. Wow, er passte einfach perfekt und es gab grandiose Filmaufnahmen mit der Drohne, die Marc Studer davon machte. Rückblickend war es gut hat es zu diesem Zeitpunkt geregnet, dieser Schirm war ein absoluter Hingucker. Danach regnete es während der Drehzeit draussen nicht mehr, erst wieder als wir drinnen am Filmen waren. Ist das nicht ein Geschenk?


Es geht noch weiter, für mich hat Gott diesen Tag einfach wunderbar mit seinem Zeitpunkt durchgeplant. Als wir vor der Lorettokapelle standen war sie geschlossen. Nur im Winter ist sie nicht geöffnet, so eine Ernüchterung. Kurze Zeit später kam eine Frau aus dem nahegelegenen Haus und Tina fragte, ob sie wisse, wer den Schlüssel für die Kapelle hätte. Sie meinte, sie selbst hätte ihn, dürfe aber nur öffnen, nach Rücksprache mit der verantwortlichen Person. Obwohl sie eigentlich zum Tierarzt wollte, versuchte sie diese Person zu erreichen. Leider war sie nicht erreichbar. Schon wollten wir den Plan sterben lassen, als sie wirklich kurz bevor sie losging das "Okay" bekam, um uns die Tür aufzuschliessen. Was für ein Geschenk.


Wie ihr merkt liebe ich Details, hier nun noch ein ganz Kleines. Da es regnete, kamen immer wieder Wassertropfen auf das Objektiv von Marc und ausgerechnet heute hatte er ausnahmsweise kein Reinigungstuch dabei. Plötzlich kam mir in den Sinn, dass ich eines bei mir im Rucksack hatte, das ich eigentlich nie brauchte. Zufall? Kann sein. Ich glaube es ist göttliches Timing.


Es ging dann noch weiter mit dem Mittagessen. Eigentlich hatte die Küche im reservierten Restaurant nur bis um 14.00 Uhr geöffnet und wir sollten daher spätestens um 13.00 Uhr dort auftauchen. Wir hatten jedoch länger beim Drehen und waren zu spät. Als ich die Frau anrief, um sie darüber zu informieren war sie wenig erfreut. Daher schlug ich ihr vor, dass wir alle das Tagesmenü nehmen werden und da war alles plötzlich kein Problem mehr. Zum Glück war es ein leckeres Menü.


Am Nachmittag ging es weiter mit MakeUp und Fotografie. Nadja machte dies wunderbar und es war schön in der Wärme zu sein nach dem kalten Morgen draussen. Hier lief nun alles nach Plan.


Im Nachhinein machte ich mir Gedanken, wie die Geschichte schlussendlich wirken wird. Ich erzählte die Geschichte jeweils Stück für Stück und manchmal war es schwierig zu wissen, was ich erzählen sollte, damit es am Schluss auch Sinn macht. Ich war unsicher ob das, was ich wirklich erlebte auch dem entsprach, was man dann in der Sendung sehen würde. Im Gebet gab ich es an Gott ab und vertraute ihm, dass etwas Gutes daraus entstehen würde.


Ich habe Freude an den tollen Videoaufnahmen und ich finde Tina hat die Geschichte wunderbar zusammengeschnitten. Ja, es widerspiegelt das, was ich erlebt habe. Und ich fühle mich unglaublich beschenkt. Dafür, was Gott alles in meinem Leben gewirkt hat, aber auch für die Möglichkeit diese Geschichte zu erzählen und hoffentlich damit andere Menschen zu ermutigen und ihnen Hoffnung zu geben.


Hast du die Sendung schon gesehen?